Buchmarketing – Teil 2 und Teil 3

Jetzt bin ich wirk­li­ch krank. Und zu Hau­se. Das heißt, ich habe neben Husten, Schnup­fen und Glie­der­schmer­zen auch ein paar Nach­mit­ta­ge Zeit, mich ans Tele­fon zu hän­gen. Ich muss schließ­li­ch ein Buch ver­kau­fen. In mühe­vol­ler Klein­ar­beit habe ich mir eine lan­ge Liste (15 Sei­ten) von Adres­sen her­aus gesucht, wo es sich lohnt, ein paar unse­rer Fly­er aus­zu­le­gen. Aber ich möch­te höf­li­ch sein – ein paar Worte wech­seln und nach­fra­gen ist das Min­de­ste.

Tele­fo­nie­ren ist auch viel ein­fa­cher als vor­zu­le­sen. Oder nicht? Auf jeden Fall ist es auf­re­gend. Heu­te habe ich fünf Num­mern von mei­ner Liste ange­ru­fen, dann war ich ein adre­na­lin­ge­flu­te­tes Bün­del Ner­ven. Obwohl mir tat­säch­li­ch alle Ange­ru­fe­nen ihre Zustim­mung zum Fly­er aus­le­gen gege­ben haben. Dan­ke dafür.

Mor­gen ver­su­che ich es noch­mal, da wer­de ich drei­ßig Tele­fo­na­te füh­ren. Oder wenig­stens zehn. Da heißt es dann, mei­ne Stim­me für mei­nen Roman. Und dann bin ich auch nicht mehr so hei­ser. Mei­ne ersten Packen Fly­er sind jeden­falls unter­wegs und lie­gen hof­fent­li­ch schon am Wochen­en­de in Clubs und Knei­pen bereit. Ihr könnt ja mal nach­se­hen, viel­leicht fin­det ihr einen.

Wäh­rend­des­sen kann unser Buch­mar­ke­ting auch schon in die näch­ste Run­de gehen. Die Vor­stel­lung bei einer loka­len Buch­mes­se. Es ist „Die Schrift­gut“ in Dres­den. Am 5. und 6. Novem­ber habe ich mit mei­nem Ver­ein – dem „Lite­ra­tur­ner e.V.“ einen Stand auf dem Mes­se­ge­län­de in Dres­den. Viel­leicht ist das Netz­wer­ken ja da ein biss­chen ein­fa­cher.

Wahr­schein­li­ch ist es aber genauso schwer. Ich bin ein­fach nicht die Frau, die ihren Mund auf­reißt und sagt, wie toll sie schrei­ben kann. Es ist halt immer noch Luft nach oben. Aber Luft nach oben heißt ja zu ler­nen. War­um soll ich nicht auch ler­nen, wie Buch­mar­ke­ting geht. Immer­hin ist das schon mein zwei­ter Blog­ar­ti­kel dar­über. Die­ses Mal gehen die Fly­er nach Chem­nitz, Hal­le und Schwe­rin. Aber viel­leicht schicke ich sie näch­stes Mal ein klei­nes biss­chen wei­ter. Denn es ist schließ­li­ch auch noch Luft in die ande­ren Rich­tun­gen.

Wir lesen uns.

Eure Mir­jam

www.schriftgut-messe.de
www.literaturner.de

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