Zurück zum Ursprung und Ideenfinder zum Download

Nach dem Workshop, den ich auf der „Dresdner Schriftgut 2016“ mit einer Freundin zum Thema „Kreatives Schreiben“ gehalten habe, möchte ich mich im Blog jetzt endlich darauf konzentrieren, dass zu machen, für das wir eigentlich hier angetreten sind.

Zur Erinnerung: Mein Ziel ist es, dir zu helfen, deine klare und unverwechselbare Stimme zu finden, damit deine Texte besser, bunter und präziser werden.

Zu unserem Workshop sind dreiundzwanzig Leute gekommen – im Alter von 12 bis 71 Jahren – es bestand also ein deutliches Interesse daran, besser zu schreiben. Aber schon auf dem Workshop ist mir aufgefallen, dass wir mit unserem Rundumschlag natürlich nicht jeden abholen konnten. Und es ist natürlich ein Unterschied, was man schreibt: ein Gedicht, einen search-engine-optimierten Verkaufs- oder Werbetext, eine Kurzgeschichte oder einen Roman.

Das Motto unseres Blogs lautet: Jeder kann einen Roman schreiben.

Also soll es hier ab heute um das Schreiben und Vermarkten von Romanen gehen. Ein (mehr oder weniger) fiktiver Text, mit einer Länge von 150 Seiten an aufwärts, unabhängig von Thema, Genre, Prämisse oder Plot. All diese Schlagworte möchte ich in den nächsten Wochen erklären und diskutieren.

Dafür lade ich dich ein, mit mir zusammen einen Roman zu schreiben. Ich schreibe also meinen Roman und du deinen. Stifte gezückt….und los!

Du hast keine Idee? Da sind wir also schon mitten drin im Thema. Jeder Roman beginnt mit einer Idee…

Um Ideen hervor zu kitzeln kannst du ein Ideencluster entwerfen. Das Clustering (auch Brainstorming, Mindmapping und Conceptmapping, sind Visualisierungsformen, die beide Hälften des Gehirns einbeziehen. Während in der linken Gehirnhälfte (logisches Denken) Informationen nacheinander verarbeitet werden, kann die rechte Gehirnhälfte Informationen gleichzeitig verarbeiten (Gefühle). Aus der rechten Gehirnhälfte kommt also der emotionale Zugang zum Thema: Bilder, Rhythmus und Metaphern.

In der linken Hälfte werden dann die Wörter verknüpft z. Bsp. nach grammatischen Regeln.

Beim Clustern, wie es Gabriele L. Rico 1973 entwickelt hat, werden die Bilder aus der rechten Gehirnhälfte als „Landkarten“ oder „Gedankennetze“ abgebildet.

So funktioniert es:

  1. Du benötigst große Papierbögen, bunte Stifte und etwas Zeit.
  2. Ein Anfangsstichwort (Kernwort/Zentralwort) wird in die Mitte des Papiers geschrieben.
  3. Das Zentralwort mit dem Stift wieder umkreisen, bis dir neue Wörter, Bilder, Assoziationen und Metaphern dazu einfallen.
  4. Diese Begriffe aufschreiben, wieder einkreisen und mit einem passenden Wort bzw. dem Kernwort durch Striche (oder kleine Bilder) verbinden, bis sich ein dichtes Netz ergibt.
  5. Aus dem lockeren Netzwerk entsteht so nach und nach eine verbindende Idee, die zum ersten Schreibimpuls führt.

Ähnlich funktionieren auch Mindmaps – entwickelt von Tony Buzan und die das Concept Mapping von Joseph Novak (die allerdings etwas komplexer sind). Wenn dir das Mapping nicht liegt, durchforste einfach deinen Alltag nach Ideen. Denn das beste Material für einen Roman, findet man immer um die nächste Ecke – in einem Song, in einem Traum, oder indem man seine Mitmenschen aufmerksam beobachtet, mit ihnen spricht, oder ihnen einfach zuhört. Oder du siehst einfach mal hier in meinem  Ideenfinder  nach, in dem du über 50 Ideen finden kannst, um dich davon inspirieren zu lassen.


Hier ist er nun:

Dein Ideenfinder.

Ein Klick auf das Bild und du kannst dich an 50 Ideen für deinen zukünftigen Roman erfreuen.


 



Ich gehe dann mal ins Café – Leute gucken.

Wir lesen uns nächste Woche.

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