Alle Beiträge von mirjam hoff

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Nach dem Work­shop, den ich auf der „Dresd­ner Schrift­gut 2016“ mit einer Freun­din zum The­ma „Krea­ti­ves Schrei­ben“ gehal­ten habe, möch­te ich mich im Blog jetzt end­lich dar­auf kon­zen­trie­ren, dass zu machen, für das wir eigent­lich hier ange­tre­ten sind.

Zur Erinnerung: Mein Ziel ist es, dir zu helfen, deine klare und unverwechselbare Stimme zu finden, damit deine Texte besser, bunter und präziser werden.

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Buch – Assoziation, Rezension, Inspiration

Heu­te möch­te ich mal offen­le­gen, was mit mei­nem Kopf pas­siert, wenn ich ein gutes Buch lese – was es mit mir als Autor, nicht nur als Leser, anstellt und war­um es sich lohnt, das eine gute Buch zu suchen.

Ein neu­es Buch liegt vor mir auf dem Tisch, über das ich eine Rezen­si­on schrei­ben wer­de. Ich las­se die Fin­ger über das schmuck­lo­se Cover glei­ten und den­ke über den Titel nach: »Über­tra­ge­ne Nähe« von sara rei­chelt

Was fällt mir ein, dazu? „Über­tra­gung“, klar ein Begriff aus der Psy­cho­ana­ly­se, stammt von Sig­mund Freud – aber auch wenn ich das nicht wüss­te, wer­de ich durch den Unter­ti­tel „Aus dem See­len­le­ben eines Psy­cho­the­ra­peu­ten“ schnell auf das eigent­li­che The­ma des Buches auf­merk­sam gemacht.

War­um soll­te es eigent­lich kei­ne Über­tra­gung geben, zwi­schen The­ra­peut und Pati­ent – den­ke ich und ein ande­rer Begriff fällt mir ein. Das „Locard´sche Prin­zip“ Die­ses Prin­zip, das um 1910 for­mu­liert wur­de, besagt, dass kein Kon­takt zwi­schen zwei Objek­ten voll­zo­gen wer­den kann, ohne dass die­se wech­sel­sei­ti­ge Spu­ren hin­ter­las­sen. Das ist natür­lich ein Begriff aus der Kriminalistik.

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Buchmarketing – Teil 2 und Teil 3

Jetzt bin ich wirk­lich krank. Und zu Hau­se. Das heißt, ich habe neben Husten, Schnup­fen und Glie­der­schmer­zen auch ein paar Nach­mit­ta­ge Zeit, mich ans Tele­fon zu hän­gen. Ich muss schließ­lich ein Buch ver­kau­fen. In mühe­vol­ler Klein­ar­beit habe ich mir eine lan­ge Liste (15 Sei­ten) von Adres­sen her­aus gesucht, wo es sich lohnt, ein paar unse­rer Fly­er aus­zu­le­gen. Aber ich möch­te höf­lich sein – ein paar Wor­te wech­seln und nach­fra­gen ist das Mindeste.

Tele­fo­nie­ren ist auch viel ein­fa­cher als vor­zu­le­sen. Oder nicht? Auf jeden Fall ist es auf­re­gend. Heu­te habe ich fünf Num­mern von mei­ner Liste ange­ru­fen, dann war ich ein adre­na­lin­ge­flu­te­tes Bün­del Ner­ven. Obwohl mir tat­säch­lich alle Ange­ru­fe­nen ihre Zustim­mung zum Fly­er aus­le­gen gege­ben haben. Dan­ke dafür.

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Buchmarketing für Anfänger

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Fotos von Kristin Weinhold

Ich lese vor! Mit Publikum! Laut…Am Freitagabend!!!

Klar, dass ich krank wer­de. Die Migrä­ne lau­ert schon seit Mitt­woch und am Frei­tag­nach­mit­tag steht fest, dass sie sich höch­stens mit einer 100mg-Tablet­te Suma­trip­tan effi­zi­ent bekämp­fen lässt. Wet­ter, Müdig­keit und Auf­ge­regt-sein sind ein­fach nicht gut bei chro­ni­schen Kopf­schmer­zen und für schüch­ter­ne Auto­ren. Aber was muss, dass muss! Also las­se ich mein Mit­tag aus­fal­len und schlucke die bit­te­re Pil­le mit viel Was­ser, dann set­ze ich mich vor dem Büro irgend­wo auf eine Bank und lese halb­laut mei­nen Text. Fühlt sich nicht gut an. Ich bin nicht wit­zig genug. Und überhaupt.

Aber eine öffent­li­che Lesung ist nun mal der näch­ste Schritt in unse­rem Buch­mar­ke­ting­kon­zept. Sicht­bar­keit schaf­fen, mit der man dann wie­der eine Rück­kopp­lung zu den sozia­len Medi­en schaf­fen kann. So mei­ne Theo­rie und mein Plan. Also raus aus der Kom­fort­zo­ne und unter Leu­te und acht­ein­halb Minu­ten? Komm schon Mir­jam, stell dich nicht so an.

Also habe ich bis 19:00 Uhr mei­ne Hal­tung und mei­ne Kopf­schmer­zen in den Griff bekom­men und ste­he an der Bar des *sowie­so*. Ich bin erst kurz vor 21:00 Uhr dran, als Vor­letz­te von zehn Künst­le­rin­nen, die sin­gen, lesen und per­for­men. Es ist ziem­lich voll und ich bin sehr dur­stig. Ein Blick in die Kar­te ver­rät mir, dass Mix­ge­trän­ke nur „sel­ten da sind“. Also neh­me ich das. Ein Glas Rum-Cola. Ein Glas Ruhm-Cola. Naja, viel­leicht Semi-Ruhm-Cola.

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Die Rache des Autors

Kennt ihr sol­che Tage, wo man schon früh am Mor­gen mit dem Kopf gegen irgend­ein Brett knallt und dann den gan­zen Tag bene­belt her­um­läuft? Wo gefühlt jede Vier­tel­stun­de eine neue pri­va­te Cha­os­nach­richt die ande­re jagt und man am Abend ent­nervt die Bild­zei­tung aus der Hand fal­len lässt und seufzt: Was schrei­ben die denn hier nur für bana­len Kinderkram?

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Geschichten, die die Romanwelt (nicht) braucht

In ihrem Kom­men­tar zum The­ma Ide­en­klau hat mei­ne geschätz­te Kol­le­gin Julia Arden einen wert­vol­len Tipp gege­ben, wie man sich davor schüt­zen kann. Grob zusam­men­ge­fasst sol­len wir unse­re Ide­en so spät wie mög­lich öffent­lich machen. Dann ist es umso leich­ter zu bewei­sen, von wem die Idee stammt. Das ist, fin­de ich, tat­säch­lich die beste Lösung. Wir haben die Datei­en auf unse­ren Rech­nern, durch die wir uns als Urhe­ber aus­wei­sen kön­nen. Wir haben Men­schen in unse­rem Umfeld, denen wir ver­trau­en kön­nen. Es gibt also doch eini­ges, womit wir uns absi­chern kön­nen. Wobei ich es immer noch trau­rig fin­de, dass wir das über­haupt müs­sen. Aber das ist ein ande­res The­ma. Geschich­ten, die die Roman­welt (nicht) braucht wei­ter­le­sen

Von wem ist diese Geschichte?

Wenn man eini­gen Bei­trä­gen in den sozia­len Medi­en Glau­ben schen­ken darf, ist die Ant­wort: Das ist doch egal, Haupt­sa­che sie ist gut. Aus Sicht des Lesers mag das viel­leicht stim­men. Ein Autor /​eine Auto­rin soll­te das aber kri­ti­scher betrach­ten. Soll­ten sie, machen aber nicht alle. Die­je­ni­gen, deren Geschich­ten oder Ide­en geklaut wur­den, füh­len sich zu Recht betro­gen. Die­je­ni­gen, die geklaut haben, baga­tel­li­sie­ren das Ganze.

Zur Vor­ge­schich­te:

Wie­der ein­mal ist eine Auto­rin in die Schlag­zei­len gera­ten, weil sie eine Geschich­te Wort für Wort aus einem ande­ren Roman abge­schrie­ben hat. Für mich sind die Dis­kus­sio­nen, die dar­auf­hin ent­brannt sind, sehr bedenklich.

Ist es tat­säch­lich legi­tim, mit dem gei­sti­gen Eigen­tum oder den Wer­ken ande­rer Geschäf­te zu machen?

Von wem ist die­se Geschich­te? wei­ter­le­sen

Weiter im Text

Wer kennt die­se Redens­art nicht? Die­se Wor­te, die einen dazu bewe­gen sol­len, etwas fort­zu­set­zen? Aber kei­ne Sor­ge, auch wenn es in die­sem Blog um das Schrei­ben geht, mei­ne ich damit kei­ne Moti­va­ti­ons­hil­fe für einen von Schreib­blocka­den geplag­ten Autor. Im Augen­blick geht es um die Fort­set­zung unse­res Pro­jek­tes „Selbst­ver­lag“, oder neu­deutsch „Self­pu­bli­shing“.

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Jeder kann einen Roman schreiben

Ist das nicht groß­ar­tig? Du hast so vie­le Geschich­ten im Kopf, und kannst sie alle erzäh­len. Du kannst in die Ver­gan­gen­heit abtau­chen oder in eine Welt rei­sen, die es so nicht gibt. Du kannst die gro­ße Lie­be fin­den, das Böse besie­gen. Du kannst die Men­schen zum Lachen brin­gen, sie träu­men las­sen oder sie nach­denk­lich machen. Gedich­te, Mär­chen, Kin­der­bü­cher, Lie­bes­ge­schich­ten, Kri­mis, Thril­ler, Fan­ta­sy, Tat­sa­chen – wir kön­nen alles schreiben.

Jeder kann einen Roman schrei­ben wei­ter­le­sen

Willkommen

Hallo, ihr Lieben!

Geschrie­ben steht: „Im Anfang war das Wort!« Hier stock ich schon! Wer hilft mir wei­ter fort?… Mir hilft der Geist! Auf ein­mal seh ich Rat und schreib getrost: Im Anfang war die Tat! 

Goe­the, Faust 

Im Anfang war das Wort – am Anfang war die Tat

Mit die­sem, zuge­ge­be­ner­ma­ßen arg gekürz­tem, Goe­the­zi­tat möch­te ich euch in unse­rem Blog­land begrü­ßen. Uns geht es dabei genau wie Faust um die Beschäf­ti­gung mit der geschrie­be­nen Sprache.

Wie man es macht.

Will­kom­men wei­ter­le­sen