Alle Beiträge von Rike Feldhoff

»Dirty Roads« ist veröffentlicht

Ein Titel und ein Cover, die Fragen aufwerfen, oder?


Gut, dass es sich um einen les­bi­schen Lie­bes­ro­man han­delt, ist kein Geheim­nis. Aber die Geschich­te ist mehr als das.

Habe ich euch neu­gie­rig gemacht?

Was sich genau dahin­ter ver­birgt, könnt ihr ab jetzt selbst nach­le­sen. Auf Ama­zon ist das E-Book bereits erhält­lich. Ihr könnt das Buch aber auch bei einem der Part­ner der Toli­no-Gemein­schaft her­un­ter laden. Und bald gibt auch es die gedruck­te Ver­si­on von Mir­jam Hoffs Werk.

Ihr wer­det euch dabei auf eine emo­ti­ons­ge­la­de­ne Rei­se bege­ben. Auf Wegen, die von der Ver­gan­gen­heit in die Zukunft füh­ren. Aus eige­ner Erfah­rung kann ich euch sagen, dass sich die Rei­se lohnt.

»Dir­ty Roads« ist ver­öf­fent­licht wei­ter­le­sen

Buchmarketing ist mehr als Werbung

Ihr habt euren Roman fer­tig. Jetzt sol­len die Leser da drau­ßen davon erfah­ren. Sie sol­len so neu­gie­rig wer­den, dass sie das Buch unbe­dingt kau­fen wol­len. Schließ­lich habt ihr eine sehr gute Geschich­te erzählt.

Das heißt, es geht ans Ver­mark­ten.

Buch­mar­ke­ting ist mehr als Wer­bung wei­ter­le­sen

Von der Lesung zur Kurzgeschichte

cover_thermodynamik


Könnt ihr euch noch an Mir­jams Lesung im *sowie­so* in Dres­den erin­nern?

Wie? Ihr wart nicht da?

Dann habt ihr etwas ver­passt. Sie hat dabei näm­lich einen klei­nen Aus­zug aus ihrer Kurz­ge­schich­te „Der zwei­te Haupt­satz der Ther­mo­dy­na­mik“ zum Besten gege­ben. Es ist eine der Geschich­ten, die wir in unse­rer Antho­lo­gie „Wenn die Phy­sik stimmt“ ver­öf­fent­licht haben. Wie ihr viel­leicht wisst, haben wir dar­in an ins­ge­samt fünf phy­si­ka­li­schen Theo­ri­en bewie­sen, dass die Lie­be eine Natur­wis­sen­schaft ist.

Von der Lesung zur Kurz­ge­schich­te wei­ter­le­sen

Buchmarketing kann ich auch

Zumin­dest kann ich dort hin fah­ren, wo es in geball­ter Form betrie­ben wird:

Auf einer Buchmesse, in meinem Fall in Frankfurt.

Denn dort fin­det sich alles, was das Herz eines Buch­freun­des begehrt:

  • Ein eige­ner Bereich für die Self­pu­blisher und die, die es wer­den wol­len.
  • Vor­trä­ge über das rich­ti­ge (oder auch fal­sche) Mar­ke­ting.
  • Erfah­rungs­aus­tausch.
  • Vor­stel­lung neu­ester Tech­ni­ken.

Und so viel mehr, denn es ist wirk­lich von allem und für alle etwas dabei.

Wart ihr schon ein­mal dort? Ich kann nur sagen, es lohnt sich. Natür­lich darf man sich von den Men­schen­mas­sen nicht abschrecken las­sen. Aber da sogar ich, die schon ner­vös wird, wenn mehr als 10 Men­schen gleich­zei­tig um sie her­um ste­hen, es schaf­fe, ist es mach­bar. Mir­jam nennt es, sei­ne Kom­fort­zo­ne ver­las­sen. Das trifft es auch am besten.

Buch­mar­ke­ting kann ich auch wei­ter­le­sen

Die Physik stimmt im *sowieso*

Was habt ihr am 30.09.2016 vor?

… bestimmt Eini­ges, aber viel­leicht habt ihr trotz­dem Zeit, ab 15.00 Uhr ins *sowie­so* nach Dres­den zu kom­men. Dort wird im Rah­men des 25ten Geburts­tags ein „Open Hou­se of Crea­ti­vi­ty“ abge­hal­ten. Als eine der Künst­le­rin­nen wird Mir­jam Hoff aus unse­rem gemein­sa­men Werk „Wenn die Phy­sik stimmt“ eine klei­ne Lese­pro­be zum Besten geben. Das genaue Pro­gramm fin­det ihr hier:

programm_sowieso

Hier steht es schwarz auf weiß!

Mirjam Hoff hält eine Lesung ab!

Und zwar eine kur­ze Lesung zu einer kur­zen Geschich­te.

(Eine lan­ge hät­te auch nicht gepasst.)

Lei­der kann ich an die­sem Tag nicht nach Dres­den kom­men, um viel­leicht selbst auch etwas vor­zu­tra­gen.

Gut, die­je­ni­gen unter euch, die auf mei­ner Home­page mei­ne Gedan­ken zu die­sem The­ma gele­sen haben, wer­den jetzt ver­mut­lich sagen: „Klar doch“ und dabei mit dem Zei­ge­fin­ger ein Unter­lid etwas nach unten zie­hen

Aber ich arbei­te an mei­nem Mut, damit ich euch auch irgend­wann ein­mal, live und in Far­be die eine oder ande­re Sze­ne aus einer mei­ner Geschich­ten so vor­le­sen kann, wie ich sie beim Schrei­ben vor Augen hat­te.

Bis es soweit ist, lesen wir uns alle aber sowie­so.

Eure Rike

(Zeit)Reisen zu neuen Geschichten

Die Ver­öf­fent­li­chung unse­res ersten Wer­kes ist erfolg­reich voll­bracht. Die Zusam­men­ar­beit hat so viel Spaß gemacht, dass jede von uns sich schon mit ihrem eige­nen Roman beschäf­tigt. Gut, das haben wir schon vor­her, aber nun neh­men die Geschich­ten immer kon­kre­te­re For­men an. Es gibt dabei aber ein paar Unter­schie­de zu »Wenn die Phy­sik stimmt«:

  • Die Geschich­ten wer­den zwar auch kurz­wei­lig sein, aber nicht so kurz.
  • Ihnen lie­gen kei­ne wis­sen­schaft­li­che Theo­ri­en zu Grun­de – jeden­falls nicht offen­sicht­lich.
  • Sie erschei­nen nicht gleich­zei­tig.
  • Sie haben kein … Quatsch … natür­lich haben sie ein Hap­py-End.

Also hören hier die Unter­schie­de auf. Es gibt eher noch eine gro­ße Gemein­sam­keit:

  • Wir unter­stüt­zen uns wei­ter gegen­sei­tig über­all, wo es gebraucht wird.

Das Span­nen­de ist für mich auch, dass sowohl Mir­jam als auch ich in unse­ren Büchern Zeit­rei­sen unter­neh­men und dabei doch Geschich­ten erzäh­len, die an Aktua­li­tät nicht ver­lie­ren. Ob in der Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart oder der Zukunft: Das Leben zwingt jeden, sei­nen Weg zu fin­den, wenn er nicht in einer Sack­gas­se enden will. Selbst­ver­ständ­lich sind die Rah­men­be­din­gun­gen immer ande­re. In mei­ner Geschich­te zum Bei­spiel mache ich eine Rei­se in die Ver­gan­gen­heit; in eine Zeit, in der sich die Frau­en erst ein­ge­ste­hen müs­sen, dass sich ihre Stel­lung in der Gesell­schaft geän­dert hat. Mei­ne Prot­ago­ni­stin, Maria, hat dabei einen lan­gen Weg vor sich, auf dem sie nicht nur die Lie­be zu einer Frau fin­det, son­dern vor allem sich selbst. Einer Frau, die eine Hel­din sein kann.

Da fällt mir ein: Falls Du, Mir­jam, hier etwas zu Dei­ner Geschich­te erzäh­len willst, bist Du dazu herz­lich ein­ge­la­den.

Ihr seht, ich habe schon ziem­lich genaue Vor­stel­lun­gen zu mei­nem Roman. Die ersten Sze­nen sind auch schon geschrie­ben. Bevor ich euch aber ein paar Kost­pro­ben gebe, wer­de ich mich auf eine mehr­tä­gi­ge Recher­che­rei­se machen. Schließ­lich muss ich ein Gefühl für die Orte der Hand­lung bekom­men, und die Geschich­te spielt ja auch in einer Gegend, die mit dem Auto gut erreich­bar ist. Das wird sicher­lich auch der Finanz­be­am­te ver­ste­hen, der mei­ne Steu­er­erklä­rung bear­bei­ten wird.

Das dürf­te bei Mir­jam wohl etwas schwe­rer sein. Wobei so ein klei­ner Arbeits­ur­laub sicher­lich nicht schlecht wäre. Oder? Außer­dem könn­ten wir euch dann bei­de ein paar Bil­der zu unse­ren Rei­sen zei­gen. Damit ihr ein wenig auf die Roma­ne ein­ge­stimmt wer­det, die euch noch in die­sem Jahr von uns erwar­ten. Neu­gie­rig?

Wir wer­den euch auf dem Lau­fen­den hal­ten. Das heißt, wir lesen uns.

Eure Rike

Neuigkeiten zu unserem Buch

Unsere Anthologie IST veröffentlicht

Nun kön­nen wir uns tat­säch­li­che Ver­le­ge­rin­nen nen­nen. Es ist erstaun­lich, was es alles zu beden­ken gibt, bevor man auf den gewähl­ten Platt­for­men das Wort »Ver­füg­bar« lesen kann. Aber wir haben dabei auch gelernt. Unter ande­rem das hier:

  • Die Datei, die man auf sei­nem Rech­ner hat, und aus der dem­nächst auch noch ein gedruck­tes Buch wer­den soll, hat 280 Sei­ten – akzep­tiert wer­den aber nur 250 Sei­ten. Das ist die Geschich­te mit den Norm­sei­ten. Da dar­aus aber kein Buch wer­den soll, erzäh­le ich sie nicht wei­ter.

Span­nen­der ist viel­leicht die Fra­ge, wo man unser Buch nun fin­den kann.

Die Ant­wort ist schnell gege­ben. Hier:

Amazon Thalia Weltbild HugendubelBücher.de Buch.de ebook.de


Unsere Anthologie wird bald veröffentlicht.

Das heißt, Mir­jam und ich lösen end­lich das Ver­spre­chen ein, euch schon vor­ab ein wenig mehr dar­über zu erzäh­len.

Wenn in der Lie­be »die Che­mie stimmt« weiß jeder, was gemeint ist. Man denkt an die bio­che­mi­schen Pro­zes­se, die sich (angeb­lich) in unse­rem Inne­ren abspie­len. For­scher erzäh­len einem von den Hor­mo­nen Dopa­min, Sero­to­nin, Adre­na­lin und Oxy­to­cin, die zusam­men einen Cock­tail erge­ben, der uns dazu bringt, uns zu ver­lie­ben.

Das ist gut und schön, aber wir haben uns gefragt, ob nicht auch die Phy­sik stim­men muss. Ist zum Bei­spiel der Ener­gie­er­hal­tungs­satz (auf dem das New­ton­sche Pen­del beruht) nicht mehr, als nur ein phy­si­ka­li­sches Gesetz? Wir haben lan­ge und inten­siv geforscht und dabei ent­deckt, wie span­nend, roman­tisch und ero­tisch die Phy­sik sein kann, wenn sie stimmt. Dar­aus haben sich fünf les­bi­sche Lie­bes­ge­schich­ten hin­ter die­sem schö­nen Cover erge­ben.

5-lesbische-Liebesgeschichten

  • Beim »New­ton­schen Pen­del« sto­ßen Kati und Lion immer wie­der auf ein­an­der. Und Kati fragt sich, ob man eine Bil­lard­hal­le als ein geschlos­se­nes System bezeich­nen kann. Eigent­lich möch­te sie nur zur Ruhe kom­men, aber Impuls und Ener­gie­er­hal­tungs­satz (oder die Lie­be) machen ihr einen dicken Strich durch die Rech­nung.
  • Im »Fer­ro­ma­gne­tis­mus« stößt die schüch­ter­ne Zoo­tier­pfle­ge­rin Flo nach einem Brand auf die Repor­te­rin Jana, die sich mit einem schmis­si­gen Arti­kel über Flo und den Brand pro­fi­lie­ren will. Aber da spielt Flo nicht mit.
  • In »Gra­vi­ta­ti­on« will Kunst­stu­den­tin Jen­ny eigent­lich nur ihre Haus­halts­kas­se auf­fül­len, aber obwohl die Dozen­tin Sonya ihr gegen­über alles ande­re als nett ist, fühlt sie sich doch sehr zu ihr hin­ge­zo­gen.
  • Im »Ohm­schen Gesetz« hin­ge­gen geht es um einen blu­ti­gen Mord. Die Poli­zi­stin Liv sperrt sich dage­gen zu glau­ben, dass Tes­sa Faber einen Mann umge­bracht hat. Obwohl alle Bewei­se dafür spre­chen und Tes­sa sogar ein Geständ­nis abge­legt hat.
  • Im »Zwei­ten Gesetz der Ther­mo­dy­na­mik« hat sich die Dok-Film­re­por­te­rin Mia an ein beson­de­res The­ma gewagt – das Klet­tern. Aber ob die Fels­klet­te­rin Anni­ka küh­ler ist, als der Stein auf den die bei­den hin­auf­stei­gen, muss sich erst noch zei­gen.

Es hat jeden­falls viel Spaß gemacht, sich mit der Phy­sik zu beschäf­ti­gen und immer mehr Par­al­le­len zur Lie­be zu ent­decken. Wir hof­fen, dass wir euch neu­gie­rig dar­auf machen konn­ten, und ihr die For­schung wei­ter betreibt. Viel­leicht kennt ihr ja auch das eine oder ande­re Gesetz, das auf die­sem Gebiet anwend­bar ist. Wenn ja, lasst es uns bit­te wis­sen.

Für mich hat sich übri­gens auch ein per­sön­li­cher Erfolg erge­ben. Ich kann nun dem Phy­sik­leh­rer aus mei­ner Schul­zeit wider­spre­chen. Ich sehe ihn noch heu­te vor unse­rer Mäd­chen­klas­se ste­hen. Aus sei­ner Kör­per­spra­che war eine gewis­se Resi­gna­ti­on zu erken­nen. Dann kam ein Seuf­zen und schließ­lich die Aus­sa­ge: »Das Ein­zi­ge, das ihr von der Phy­sik ver­steht ist, da fragt ein Schwein eine Steck­do­se: wie­so haben sie dich denn ein­ge­mau­ert?«

Ihr seht, man lernt nie aus. Und bei der rich­ti­gen Her­an­ge­hens­wei­se kann man jede Theo­rie ver­ste­hen.

In die­sem Sin­ne lie­be Grü­ße und wir lesen uns.

Eure Rike

Was Autorinnen machen, wenn sie nicht schreiben.

Eine Autorin ist fleißig, die andere auf Reisen

Drei­mal dürft ihr raten, wer von bei­den ich bin. (Ja, ich weiß, bei zwei Ant­wort­mög­lich­kei­ten braucht man kei­ne drei Ver­su­che.) Um es nicht so span­nend zu machen: Ich war auf Rei­sen. Aber dazu spä­ter mehr. Erst muss ich geste­hen, dass ich wäh­rend mei­nes Urlau­bes lei­der nicht zum Schrei­ben gekom­men bin.

Aber zum Glück sind Mir­jam und ich mit unse­rer Antho­lo­gie schon vor­her so weit gekom­men, dass mei­ne Aus­zeit zu ver­schmer­zen ist. Lan­ge wird es nicht mehr dau­ern, denn: Was Auto­rin­nen machen, wenn sie nicht schrei­ben. wei­ter­le­sen