Neuigkeiten zu unserem Buch

Unsere Anthologie IST veröffentlicht

Nun kön­nen wir uns tat­säch­li­che Ver­le­ge­rin­nen nen­nen. Es ist erstaun­lich, was es alles zu beden­ken gibt, bevor man auf den gewähl­ten Platt­for­men das Wort »Ver­füg­bar« lesen kann. Aber wir haben dabei auch gelernt. Unter ande­rem das hier:

  • Die Datei, die man auf sei­nem Rech­ner hat, und aus der dem­nächst auch noch ein gedruck­tes Buch wer­den soll, hat 280 Sei­ten – akzep­tiert wer­den aber nur 250 Sei­ten. Das ist die Geschich­te mit den Norm­sei­ten. Da dar­aus aber kein Buch wer­den soll, erzäh­le ich sie nicht weiter.

Span­nen­der ist viel­leicht die Fra­ge, wo man unser Buch nun fin­den kann.

Die Ant­wort ist schnell gege­ben. Hier:

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Unsere Anthologie wird bald veröffentlicht.

Das heißt, Mir­jam und ich lösen end­lich das Ver­spre­chen ein, euch schon vor­ab ein wenig mehr dar­über zu erzählen.

Wenn in der Lie­be »die Che­mie stimmt« weiß jeder, was gemeint ist. Man denkt an die bio­che­mi­schen Pro­zes­se, die sich (angeb­lich) in unse­rem Inne­ren abspie­len. For­scher erzäh­len einem von den Hor­mo­nen Dopa­min, Sero­to­nin, Adre­na­lin und Oxy­to­cin, die zusam­men einen Cock­tail erge­ben, der uns dazu bringt, uns zu verlieben.

Das ist gut und schön, aber wir haben uns gefragt, ob nicht auch die Phy­sik stim­men muss. Ist zum Bei­spiel der Ener­gie­er­hal­tungs­satz (auf dem das New­ton­sche Pen­del beruht) nicht mehr, als nur ein phy­si­ka­li­sches Gesetz? Wir haben lan­ge und inten­siv geforscht und dabei ent­deckt, wie span­nend, roman­tisch und ero­tisch die Phy­sik sein kann, wenn sie stimmt. Dar­aus haben sich fünf les­bi­sche Lie­bes­ge­schich­ten hin­ter die­sem schö­nen Cover ergeben.

5-lesbische-Liebesgeschichten

  • Beim »New­ton­schen Pen­del« sto­ßen Kati und Lion immer wie­der auf ein­an­der. Und Kati fragt sich, ob man eine Bil­lard­hal­le als ein geschlos­se­nes System bezeich­nen kann. Eigent­lich möch­te sie nur zur Ruhe kom­men, aber Impuls und Ener­gie­er­hal­tungs­satz (oder die Lie­be) machen ihr einen dicken Strich durch die Rechnung.
  • Im »Fer­ro­ma­gne­tis­mus« stößt die schüch­ter­ne Zoo­tier­pfle­ge­rin Flo nach einem Brand auf die Repor­te­rin Jana, die sich mit einem schmis­si­gen Arti­kel über Flo und den Brand pro­fi­lie­ren will. Aber da spielt Flo nicht mit.
  • In »Gra­vi­ta­ti­on« will Kunst­stu­den­tin Jen­ny eigent­lich nur ihre Haus­halts­kas­se auf­fül­len, aber obwohl die Dozen­tin Sonya ihr gegen­über alles ande­re als nett ist, fühlt sie sich doch sehr zu ihr hingezogen.
  • Im »Ohm­schen Gesetz« hin­ge­gen geht es um einen blu­ti­gen Mord. Die Poli­zi­stin Liv sperrt sich dage­gen zu glau­ben, dass Tes­sa Faber einen Mann umge­bracht hat. Obwohl alle Bewei­se dafür spre­chen und Tes­sa sogar ein Geständ­nis abge­legt hat.
  • Im »Zwei­ten Gesetz der Ther­mo­dy­na­mik« hat sich die Dok-Film­re­por­te­rin Mia an ein beson­de­res The­ma gewagt – das Klet­tern. Aber ob die Fels­klet­te­rin Anni­ka küh­ler ist, als der Stein auf den die bei­den hin­auf­stei­gen, muss sich erst noch zeigen.

Es hat jeden­falls viel Spaß gemacht, sich mit der Phy­sik zu beschäf­ti­gen und immer mehr Par­al­le­len zur Lie­be zu ent­decken. Wir hof­fen, dass wir euch neu­gie­rig dar­auf machen konn­ten, und ihr die For­schung wei­ter betreibt. Viel­leicht kennt ihr ja auch das eine oder ande­re Gesetz, das auf die­sem Gebiet anwend­bar ist. Wenn ja, lasst es uns bit­te wissen.

Für mich hat sich übri­gens auch ein per­sön­li­cher Erfolg erge­ben. Ich kann nun dem Phy­sik­leh­rer aus mei­ner Schul­zeit wider­spre­chen. Ich sehe ihn noch heu­te vor unse­rer Mäd­chen­klas­se ste­hen. Aus sei­ner Kör­per­spra­che war eine gewis­se Resi­gna­ti­on zu erken­nen. Dann kam ein Seuf­zen und schließ­lich die Aus­sa­ge: »Das Ein­zi­ge, das ihr von der Phy­sik ver­steht ist, da fragt ein Schwein eine Steck­do­se: wie­so haben sie dich denn eingemauert?«

Ihr seht, man lernt nie aus. Und bei der rich­ti­gen Her­an­ge­hens­wei­se kann man jede Theo­rie verstehen.

In die­sem Sin­ne lie­be Grü­ße und wir lesen uns.

Eure Rike

Was Autorinnen machen, wenn sie nicht schreiben.

Eine Autorin ist fleißig, die andere auf Reisen

Drei­mal dürft ihr raten, wer von bei­den ich bin. (Ja, ich weiß, bei zwei Ant­wort­mög­lich­kei­ten braucht man kei­ne drei Ver­su­che.) Um es nicht so span­nend zu machen: Ich war auf Rei­sen. Aber dazu spä­ter mehr. Erst muss ich geste­hen, dass ich wäh­rend mei­nes Urlau­bes lei­der nicht zum Schrei­ben gekom­men bin.

Aber zum Glück sind Mir­jam und ich mit unse­rer Antho­lo­gie schon vor­her so weit gekom­men, dass mei­ne Aus­zeit zu ver­schmer­zen ist. Lan­ge wird es nicht mehr dau­ern, denn: Was Auto­rin­nen machen, wenn sie nicht schrei­ben. wei­ter­le­sen

Die Rache des Autors

Kennt ihr sol­che Tage, wo man schon früh am Mor­gen mit dem Kopf gegen irgend­ein Brett knallt und dann den gan­zen Tag bene­belt her­um­läuft? Wo gefühlt jede Vier­tel­stun­de eine neue pri­va­te Cha­os­nach­richt die ande­re jagt und man am Abend ent­nervt die Bild­zei­tung aus der Hand fal­len lässt und seufzt: Was schrei­ben die denn hier nur für bana­len Kinderkram?

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Geschichten, die die Romanwelt (nicht) braucht

In ihrem Kom­men­tar zum The­ma Ide­en­klau hat mei­ne geschätz­te Kol­le­gin Julia Arden einen wert­vol­len Tipp gege­ben, wie man sich davor schüt­zen kann. Grob zusam­men­ge­fasst sol­len wir unse­re Ide­en so spät wie mög­lich öffent­lich machen. Dann ist es umso leich­ter zu bewei­sen, von wem die Idee stammt. Das ist, fin­de ich, tat­säch­lich die beste Lösung. Wir haben die Datei­en auf unse­ren Rech­nern, durch die wir uns als Urhe­ber aus­wei­sen kön­nen. Wir haben Men­schen in unse­rem Umfeld, denen wir ver­trau­en kön­nen. Es gibt also doch eini­ges, womit wir uns absi­chern kön­nen. Wobei ich es immer noch trau­rig fin­de, dass wir das über­haupt müs­sen. Aber das ist ein ande­res The­ma. Geschich­ten, die die Roman­welt (nicht) braucht wei­ter­le­sen

Von wem ist diese Geschichte?

Wenn man eini­gen Bei­trä­gen in den sozia­len Medi­en Glau­ben schen­ken darf, ist die Ant­wort: Das ist doch egal, Haupt­sa­che sie ist gut. Aus Sicht des Lesers mag das viel­leicht stim­men. Ein Autor /​eine Auto­rin soll­te das aber kri­ti­scher betrach­ten. Soll­ten sie, machen aber nicht alle. Die­je­ni­gen, deren Geschich­ten oder Ide­en geklaut wur­den, füh­len sich zu Recht betro­gen. Die­je­ni­gen, die geklaut haben, baga­tel­li­sie­ren das Ganze.

Zur Vor­ge­schich­te:

Wie­der ein­mal ist eine Auto­rin in die Schlag­zei­len gera­ten, weil sie eine Geschich­te Wort für Wort aus einem ande­ren Roman abge­schrie­ben hat. Für mich sind die Dis­kus­sio­nen, die dar­auf­hin ent­brannt sind, sehr bedenklich.

Ist es tat­säch­lich legi­tim, mit dem gei­sti­gen Eigen­tum oder den Wer­ken ande­rer Geschäf­te zu machen?

Von wem ist die­se Geschich­te? wei­ter­le­sen

Weiter im Text

Wer kennt die­se Redens­art nicht? Die­se Wor­te, die einen dazu bewe­gen sol­len, etwas fort­zu­set­zen? Aber kei­ne Sor­ge, auch wenn es in die­sem Blog um das Schrei­ben geht, mei­ne ich damit kei­ne Moti­va­ti­ons­hil­fe für einen von Schreib­blocka­den geplag­ten Autor. Im Augen­blick geht es um die Fort­set­zung unse­res Pro­jek­tes „Selbst­ver­lag“, oder neu­deutsch „Self­pu­bli­shing“.

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Jeder kann einen Roman schreiben

Ist das nicht groß­ar­tig? Du hast so vie­le Geschich­ten im Kopf, und kannst sie alle erzäh­len. Du kannst in die Ver­gan­gen­heit abtau­chen oder in eine Welt rei­sen, die es so nicht gibt. Du kannst die gro­ße Lie­be fin­den, das Böse besie­gen. Du kannst die Men­schen zum Lachen brin­gen, sie träu­men las­sen oder sie nach­denk­lich machen. Gedich­te, Mär­chen, Kin­der­bü­cher, Lie­bes­ge­schich­ten, Kri­mis, Thril­ler, Fan­ta­sy, Tat­sa­chen – wir kön­nen alles schreiben.

Jeder kann einen Roman schrei­ben wei­ter­le­sen

Willkommen

Hallo, ihr Lieben!

Geschrie­ben steht: „Im Anfang war das Wort!« Hier stock ich schon! Wer hilft mir wei­ter fort?… Mir hilft der Geist! Auf ein­mal seh ich Rat und schreib getrost: Im Anfang war die Tat! 

Goe­the, Faust 

Im Anfang war das Wort – am Anfang war die Tat

Mit die­sem, zuge­ge­be­ner­ma­ßen arg gekürz­tem, Goe­the­zi­tat möch­te ich euch in unse­rem Blog­land begrü­ßen. Uns geht es dabei genau wie Faust um die Beschäf­ti­gung mit der geschrie­be­nen Sprache.

Wie man es macht.

Will­kom­men wei­ter­le­sen

Jeder kann einen Roman schreiben ... und vermarkten