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Buchmarketing ist mehr als Werbung

Ihr habt euren Roman fer­tig. Jetzt sol­len die Leser da drau­ßen davon erfah­ren. Sie sol­len so neu­gie­rig wer­den, dass sie das Buch unbe­dingt kau­fen wol­len. Schließ­lich habt ihr eine sehr gute Geschich­te erzählt.

Das heißt, es geht ans Ver­mark­ten.

Buch­mar­ke­ting ist mehr als Wer­bung wei­ter­le­sen

Buchmarketing kann ich auch

Zumin­dest kann ich dort hin fah­ren, wo es in geball­ter Form betrie­ben wird:

Auf einer Buchmesse, in meinem Fall in Frankfurt.

Denn dort fin­det sich alles, was das Herz eines Buch­freun­des begehrt:

  • Ein eige­ner Bereich für die Self­pu­blisher und die, die es wer­den wol­len.
  • Vor­trä­ge über das rich­ti­ge (oder auch fal­sche) Mar­ke­ting.
  • Erfah­rungs­aus­tausch.
  • Vor­stel­lung neu­ester Tech­ni­ken.

Und so viel mehr, denn es ist wirk­lich von allem und für alle etwas dabei.

Wart ihr schon ein­mal dort? Ich kann nur sagen, es lohnt sich. Natür­lich darf man sich von den Men­schen­mas­sen nicht abschrecken las­sen. Aber da sogar ich, die schon ner­vös wird, wenn mehr als 10 Men­schen gleich­zei­tig um sie her­um ste­hen, es schaf­fe, ist es mach­bar. Mir­jam nennt es, sei­ne Kom­fort­zo­ne ver­las­sen. Das trifft es auch am besten.

Buch­mar­ke­ting kann ich auch wei­ter­le­sen

Buchmarketing – Teil 2 und Teil 3

Jetzt bin ich wirk­lich krank. Und zu Hau­se. Das heißt, ich habe neben Husten, Schnup­fen und Glie­der­schmer­zen auch ein paar Nach­mit­ta­ge Zeit, mich ans Tele­fon zu hän­gen. Ich muss schließ­lich ein Buch ver­kau­fen. In mühe­vol­ler Klein­ar­beit habe ich mir eine lan­ge Liste (15 Sei­ten) von Adres­sen her­aus gesucht, wo es sich lohnt, ein paar unse­rer Fly­er aus­zu­le­gen. Aber ich möch­te höf­lich sein – ein paar Wor­te wech­seln und nach­fra­gen ist das Min­de­ste.

Tele­fo­nie­ren ist auch viel ein­fa­cher als vor­zu­le­sen. Oder nicht? Auf jeden Fall ist es auf­re­gend. Heu­te habe ich fünf Num­mern von mei­ner Liste ange­ru­fen, dann war ich ein adre­na­lin­ge­flu­te­tes Bün­del Ner­ven. Obwohl mir tat­säch­lich alle Ange­ru­fe­nen ihre Zustim­mung zum Fly­er aus­le­gen gege­ben haben. Dan­ke dafür.

Buch­mar­ke­ting – Teil 2 und Teil 3 wei­ter­le­sen

Buchmarketing für Anfänger

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Fotos von Kristin Weinhold

Ich lese vor! Mit Publikum! Laut…Am Freitagabend!!!

Klar, dass ich krank wer­de. Die Migrä­ne lau­ert schon seit Mitt­woch und am Frei­tag­nach­mit­tag steht fest, dass sie sich höch­stens mit einer 100mg-Tablet­te Suma­trip­tan effi­zi­ent bekämp­fen lässt. Wet­ter, Müdig­keit und Auf­ge­regt-sein sind ein­fach nicht gut bei chro­ni­schen Kopf­schmer­zen und für schüch­ter­ne Auto­ren. Aber was muss, dass muss! Also las­se ich mein Mit­tag aus­fal­len und schlucke die bit­te­re Pil­le mit viel Was­ser, dann set­ze ich mich vor dem Büro irgend­wo auf eine Bank und lese halb­laut mei­nen Text. Fühlt sich nicht gut an. Ich bin nicht wit­zig genug. Und über­haupt.

Aber eine öffent­li­che Lesung ist nun mal der näch­ste Schritt in unse­rem Buch­mar­ke­ting­kon­zept. Sicht­bar­keit schaf­fen, mit der man dann wie­der eine Rück­kopp­lung zu den sozia­len Medi­en schaf­fen kann. So mei­ne Theo­rie und mein Plan. Also raus aus der Kom­fort­zo­ne und unter Leu­te und acht­ein­halb Minu­ten? Komm schon Mir­jam, stell dich nicht so an.

Also habe ich bis 19:00 Uhr mei­ne Hal­tung und mei­ne Kopf­schmer­zen in den Griff bekom­men und ste­he an der Bar des *sowie­so*. Ich bin erst kurz vor 21:00 Uhr dran, als Vor­letz­te von zehn Künst­le­rin­nen, die sin­gen, lesen und per­for­men. Es ist ziem­lich voll und ich bin sehr dur­stig. Ein Blick in die Kar­te ver­rät mir, dass Mix­ge­trän­ke nur „sel­ten da sind“. Also neh­me ich das. Ein Glas Rum-Cola. Ein Glas Ruhm-Cola. Naja, viel­leicht Semi-Ruhm-Cola.

Buch­mar­ke­ting für Anfän­ger wei­ter­le­sen