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Geschichten, die die Romanwelt (nicht) braucht

In ihrem Kom­men­tar zum The­ma Ide­en­klau hat mei­ne geschätz­te Kol­le­gin Julia Arden einen wert­vol­len Tipp gege­ben, wie man sich davor schüt­zen kann. Grob zusam­men­ge­fasst sol­len wir unse­re Ide­en so spät wie mög­lich öffent­lich machen. Dann ist es umso leich­ter zu bewei­sen, von wem die Idee stammt. Das ist, fin­de ich, tat­säch­lich die beste Lösung. Wir haben die Datei­en auf unse­ren Rech­nern, durch die wir uns als Urhe­ber aus­wei­sen kön­nen. Wir haben Men­schen in unse­rem Umfeld, denen wir ver­trau­en kön­nen. Es gibt also doch eini­ges, womit wir uns absi­chern kön­nen. Wobei ich es immer noch trau­rig fin­de, dass wir das über­haupt müs­sen. Aber das ist ein ande­res The­ma. Geschich­ten, die die Roman­welt (nicht) braucht wei­ter­le­sen

Von wem ist diese Geschichte?

Wenn man eini­gen Bei­trä­gen in den sozia­len Medi­en Glau­ben schen­ken darf, ist die Ant­wort: Das ist doch egal, Haupt­sa­che sie ist gut. Aus Sicht des Lesers mag das viel­leicht stim­men. Ein Autor /​eine Auto­rin soll­te das aber kri­ti­scher betrach­ten. Soll­ten sie, machen aber nicht alle. Die­je­ni­gen, deren Geschich­ten oder Ide­en geklaut wur­den, füh­len sich zu Recht betro­gen. Die­je­ni­gen, die geklaut haben, baga­tel­li­sie­ren das Ganze.

Zur Vor­ge­schich­te:

Wie­der ein­mal ist eine Auto­rin in die Schlag­zei­len gera­ten, weil sie eine Geschich­te Wort für Wort aus einem ande­ren Roman abge­schrie­ben hat. Für mich sind die Dis­kus­sio­nen, die dar­auf­hin ent­brannt sind, sehr bedenklich.

Ist es tat­säch­lich legi­tim, mit dem gei­sti­gen Eigen­tum oder den Wer­ken ande­rer Geschäf­te zu machen?

Von wem ist die­se Geschich­te? wei­ter­le­sen

Willkommen

Hallo, ihr Lieben!

Geschrie­ben steht: „Im Anfang war das Wort!« Hier stock ich schon! Wer hilft mir wei­ter fort?… Mir hilft der Geist! Auf ein­mal seh ich Rat und schreib getrost: Im Anfang war die Tat! 

Goe­the, Faust 

Im Anfang war das Wort – am Anfang war die Tat

Mit die­sem, zuge­ge­be­ner­ma­ßen arg gekürz­tem, Goe­the­zi­tat möch­te ich euch in unse­rem Blog­land begrü­ßen. Uns geht es dabei genau wie Faust um die Beschäf­ti­gung mit der geschrie­be­nen Sprache.

Wie man es macht.

Will­kom­men wei­ter­le­sen